Das Schulzentrum in Laaber. Auf.: Hans-Jürgen Gibis

08.08.2020
Neue Mittagsbetreuung an Grund- und Hauptschule

Laaber. Im Rahmen der Sitzung der Verbandsversammlung des Schulverbandes Laaber berichtete der Verbandsvorsitzende Hans Schmid und die Rektorin Vera Winkler-Theiß von den Änderungen bei der Nachmittagsbetreuung in der Grund- und Hauptschule. Hier habe man sich sehr kurzfristig für eine neue Lösung entschieden, um den Standort zu sichern. Die neue Konrektorin Eva-Maria Meißl, die für Birgit Schwerdt nach Laaber kommt, hatte sich noch nicht vorgestellt.

Bisher hatte die Grundschule eine Mittagsbetreuung ohne die Möglichkeit eines Mittagessens und die Mittelschule eine offene Ganztagesschule (OGS) mit Mittagessen angeboten. Nachdem vor allem auch durch den Wegfall der Deutschklasse die OGS der Mittelschule in ihrem Bestand gefährdet gewesen wäre, hat Schulleitung und Verbandsvorsitzender entschieden, eine gemeinsame OGS für Grund- und Mittelschule einzurichten. Diese Entscheidung habe – auch wegen der Kurzfristitkeit – für Unruhe bei den Eltern gesorgt. Allerdings sei die OGS einer der Punkte, mit denen die Arbeitsstunden der Verwaltungsangestellten berechnet werden. Rektorin Winkler-Theiss fürchtet zudem, dass ohne OGS Schüler aus Mittelschule an andere Standorte im Verbund wechseln könnten und somit der Mittelschulstandort gefährdet wäre. Vorsitzender Hans Schmid erläuterte, dass der von der Katholischen Kirchenstiftung betriebene Hort durch dieser Änderung nicht gefährdet sei, sondern dass dessen Anmeldezahlen hoch genug seien.

Weiterer umfangreicher Punkt war die energetische Sanierung der Mittelschule, die von Architekt Dr. Räke erläutert wurde. Er erläuterte, dass die Fenstersanierung bereits weit fortgeschritten sei. Während der Ferien sollten noch die letzten beiden Fassadenseiten ausgetauscht werden. Im vollen Gang ist außerdem die Sanierung des Sanitärbereichs in der Mehrzweckhalle. Die erfreuliche Nachricht: Bis jetzt bleiben die Kosten im geschätzten Rahmen.

Obwohl die Heizungsanlage der Schule derzeit noch nicht erneuerungsbedürftig ist, beschäftigt sich der Schulverband mit dem Bau eines Blockheizkraftwerkes mit einer Grundlast von 20 kW. Die bestehende Anlage würde dann nur bei Spitzenlast in Gang gesetzt. Außerdem werden das Konzept durch einen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Mittelschule und unter Umständen durch eine Solarthermie-Anlage ergänzt. Verwaltungsmitarbeiter Andreas Engl hat bereits die Kosten ermittelt, die für die Planung eines entsprechenden Konzeptes aufgebracht werden müssten. Er schlug die Fachhochschule Amberg vor, die etwa 36.000 € berechnen würde. Davon müsste der Schulverband etwa 20 Prozent aufbringen. Deuerlings Bürgermeister Diethardt Eichhammer würde allerdings lieber ein Ingenieurbüro beauftragen, das bereits Erfahrung mit dem Bau von Blockheizkraftwerken besitzt. Ihm schien der Preis zu hoch. Daher wurde die Entscheidung vertagt und Herr Engl beauftragt, mehr Angebote einzuholen.

Im Digitalisierungsbudget der Schulen stehen noch knapp 12.000 € zur Verfügung, die für die Anschaffung von Tablets genutzt werden sollen. Dabei ist an einen Tabletkoffer mit 20 Geräten und Tablets für die Lehrer im Unterricht gedacht. Die Kosten werden dabei voll aus dem Budget getragen.

Vorsitzender Hans Schmid informierte die Versammlung, dass bei der regelmäßigen Elektroprüfung Mängel festgestellt wurden. Die Arbeiten wurden bereits ausgeschrieben und von einer Fachfirma erledigt. Außerdem wurde ein Rechnungsprüfungsausschuß gebildet, dem Karl Söllner, Diethardt Eichhammer und Martina Holzapfel angehören.