Rathaus Laaber fotografiert von Hans-Jürgen Gibis

28.01.2021
Schlanke Verwaltung im Rathaus

Ein persönlicher Bericht von Hans-Jürgen Gibis

Laaber. Gleich nach der Schulverbandsversammlung folgte eine Sitzung der Gemeinschaftsversammlung. Auch hier erläuterte der Gemeinschaftsvorsitzende Hans Schmid, das die frühe Sitzung mit der Verabschiedung des Haushaltes den Mitgliedsgemeinden Planungssicherheit für ihre Haushalte geben solle.

Also stellte Schmid gleich den Haushalt für die Verwaltungsgemeinschaft vor. Dieser hat im Verwaltungshaushalt ein Volumen von etwa 1,2 Millionen Euro, im Vermögenshaushalt von etwa 62.000 €. Hier schlagen die Neueinrichtung der Registratur und die Anschaffung des Ratsinformationssystem zu Buche. Der ungedeckte Bedarf beträgt genau 873.900 € was bei exakt 8793 Einwohnern in der VG eine Umlage von genau 100 € pro Bürger ergibt. Das sind etwa 2,5 € mehr als im Vorjahr und somit auch eine Steigerung um etwa 2,5%. Mit 529.000 € hat naturgemäß der Markt Laaber den größten Batzen zu tragen, Deuerling muss 201.000 € zahlen und Brunn die restlichen 144.000 €. Schmid betonte, dass die Verwaltung damit schlank und kostengünstig sei. Ansonsten wies er lediglich auf die neue Stelle für Öffentlichkeitsarbeit hin, die demnächst besetzt werden soll.

Ordentliche Kassenführung

Als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschuss lobte Rudi Straubinger den Vorsitzenden für die frühe Aufstellung des VG-Haushaltes. Bei der Prüfung der Jahresrechnung 2020 hätten sich bei den drei Prüfungsterminen mit der Kämmerin Veronika Zwickl keine nennenswerten Beanstandungen ergeben. Bei sechs Punkten fiel die Stellungnahme der Kämmerin zur Zufriedenheit des Ausschusses aus. Die einstimmige Entlastung von Verwaltung und Vorsitzendem war anschließend nur Formsache.

Abschließend stellte fest, dass die Aufwendungen für kostenlose Kopien der Vereine weiter rückläufig seien. 2020 habe dieser Punkt nur noch 370 € ausgemacht. Die Versammlung stimmte einem Beitritt der Gemeinde Brunn zum Verkehrsüberwachungsverein zu. Abschließend machte Rudi Straubinger darauf aufmerksam, dass ihm die Druckkosten für das Mitteilungsblatt zu hoch erschienen. Seinen Recherchen nach, könne man mit diesem Betrag auch einen qualitativ hochwertigen Farbdruck realisieren. Nachdem Schmid über das Mitteilungsblatt im nichtöffentlichen Teil der Sitzung diskutieren wollte, ging er nicht weiter auf den Hinweis Straubingers ein.